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der menschliche GeistInhaltsüberblick (u)Das wichtigste Entwicklungstool: der menschliche Geist/u) Wirklich effektive Softwareentwicklung beruht auf dem Wissen, wie unser Verstand arbeitet, wenn er etwas hervorbring ... Softwareentwicklung mit Freude und Begeisterung So mancher Softwareentwickler wird irgendwann einmal die Erfahrung gemacht haben, dass er in kürzester Zeit ein komplettes Softwareprogramm entwickeln konnte. Wie kommt es zu solchen Erfahrungen? ... Softwareentwicklungsmethoden Die Informatik geht ganz selbstverständlich davon aus, dass man zum Software entwickeln eine Softwareentwicklungsmethode braucht. Eine Methode, die möglichst genau vorgibt, was wann zu tun ist, welche Modelle entwickelt werden müssen usw. Als Softwareentwickler ist man dann gehalten, dieser Methode möglichst genau zu folgen. Und das ist aber meiner Erfahrung nach eines der ganz zentralen Probleme von Softwareentwicklern ... Tabus brechen - Ketzerei in der Informatik Es gibt so ein paar Themen in der Informatik, an denen man eigentlich nicht rütteln sollte: sauberes Programmieren, objektorientierte Softwareentwicklung, Pflichtenhefte ... Geist statt Technik Industrielle Softwareentwicklung wird zunehmend geprägt von Methoden, die das Vorgehen immer genauer und detaillierter vorgeben, Entwicklungswerkzeugen schon in frühen Phasen einer Entwicklung und Entwicklungsumgebungen, die immer umfangreicher und komplexer werden ... Geist statt Technik Softwareentwicklung ist eine komplizierte Sache - so scheint es. Zumindest wird in Hochschulen, Beratungsunternehmen und Unternehmen viel Energie darauf verwendet, immer bessere Verfahren zur Softwareentwicklung hervorzubringen. Und so entstehen immer neue Entwicklungsmethoden, Modellierungsvarianten, Entwicklungswerkzeuge und Konzepte und eben auch Komplexität und Kompliziertheit. Aber ist das wirklich der Weg zu besserer Software oder besserer Softwareentwicklung? ... Ein Funktionsmodell des menschlichen Geistes Stellen wir uns den Geist einmal unterteilt vor in zwei wesentliche Bereiche: 1. den rational-bewussten Geist und 2. das schöpferische Unterbewusstsein. Der rational-bewusste Geist steuert die Aufmerksamkeit. Das schöpferische Unterbewusstsein reagiert darauf irgendwie ... Der Grundkonflikt Das eben beschriebene Modell unterscheidet sich von einer weit verbreiteten Ansicht, die von einem rationalen Geist ausgeht, der durch angestrengtes Nachdenken Lösungen schaffen soll ... Das neue Modell in der Praxis Es geht nun darum, die im Modell beschriebenen Zusammenhänge auch in der Praxis zu erfahren ... Der Schöpfungsgenerator Nun ist es nicht ganz so, wie im obigen Modell der Psyche beschrieben, dass der rational-bewusste Teil immer das WAS anfixieren würde und das schöpferische Unterbewusstsein immer das WIE liefert. Das geht ja gleichzeitig gar nicht so richtig. Wir erweitern das Geist-Modell daher noch um ein Prozessmodell, indem wir das ganze auf der Zeitachse auseinanderziehen ... Die Wahrheit Da ich in den folgenden Abschnitten damit fortfahren möchte, dreiste Behauptungen aufzustellen, ohne in die Bedrängnis geraten zu wollen, diese auch beweisen zu müssen, schiebe ich an dieser Stelle einen kleinen Exkurs über die Wahrheit ein. Genauer gesagt werde ich den Wahrheitsbegriff neu definieren, um auch in den restlichen Kapiteln allen Zwängen von Wissenschaftlichkeit entgehen zu können ... |
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